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Priv.-Doz. Dr. Lu Seegers

Leibniz Universität Hannover

Historisches Seminar

Im Moore 11a

30167 Hannover

Email: seegersfoko-ns.de

(0049)-511-762-17449

Wenn telefonisch keine Erreichbarkeit besteht, benutzen Sie bitte die oben genannte E-Mail-Adresse.

Projekt IVb: Ideologische Mobilisierung im „völkischen Kernland“. Zur Wirkungsmacht der Volksgemeinschaft – Goslar/milieuspezifischer Ansatz (Postdoc-Projekt)

Betreuer: Prof. Dr. Detlef Schmiechen-Ackermann, Leibniz Universität Hannover

Kurzbiografie

 

 

 

Hochschulabschlüsse

10/1987 - 11/1994

Magisterstudium Geschichte und Politische Wissenschaft an der Leibniz Universität Hannover. Abschluss mit „Sehr gut“

10/1999

Dissertation: „Rundfunk, Technik und Familie. Die Programm­zeitschrift HÖRZU und ihre Vorläufer (1931-1965)“. Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover.

03/2000

Promotion mit „Magna cum laude“.

 06/2011

Habilitation an der Universität Hamburg mit der Venia Legendi für Neuere Geschichte.

 

Auszeichnungen, Stipendien

07/1995 - 12/1998

Promotionsstipendien der Eduard Rhein Stiftung und Axel Springer Stiftung.

05/2002

Auszeichnung der Dissertation mit dem Förderpreis für herausragende Forschungsarbeiten der Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens e.V. in Höhe von 5.000 Euro.

2002

Konferenzstipendium der DFG

2010

Konferenzstipendium des DAAD (zurückgegeben)

 

 

 

Berufliche Tätigkeiten

10/1999 - 07/2000

Projektleitung „Geschichte Schaumburger Frauen“ im Auftrag der Frauenbeauftragten des Landkreis Schaumburg und der Schaum­burger Landschaft e.V.

01/2000 - 07/2002

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Forschungsprojekt der VW-Stiftung „Stadt und Diktatur. Zum Verhältnis von urbaner Kultur und Herrschaftssystem im Deutschland der 1930er und 1960er Jahre“ am Historischen Seminar, Leibniz Universität Hannover.

08/2002 - 12/2002

DAAD Visiting Professor am History Department/German Department der University of Massachusetts, Amherst, USA.

05/2003 - 12/2008

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB 434 „Erinnerungskul­turen“, JLU Gießen

01/2008 - 03/2008

Gastwissenschaftlerin am ZZF Potsdam

04/2009 - 07/2009

Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Leibniz Universität Hannover

05/2009 - 06/2009

Gastwissenschaftlerin an der Universität Konstanz, SFB 485 „Norm und Symbol“.

Ab 10/2009

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Post-Doc-Projekt IV b im Rahmen des Forschungskolleg der Universitäten Göttingen, Hannover, Oldenburg und
Osnabrück Nationalsozialistische "Volksgemeinschaft"?
Konstruktion, gesellschaftliche Wirkungsmacht und Erinnerung vor Ort.

WS 2010/11

Vertretungsprofessur für Neuere und Neueste Geschichte an der Bergischen Universität Wuppertal.

SS 2011

Vertretung des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Konstanz im Sommersemester 2011.

 

 

 

Konferenzorganisationen

10/2005

Sektion „Generational Discourses in 20th Century Germany“. Jahrestagung der GSA, Milwaukee, 2005.

09/2007

Konferenz „Medien und Imagepolitik im 20. Jahrhundert. Deutschland, Europa, USA“ mit Prof. Dr. Cornelia Rauh-Kühne und PD Dr. Daniela Münkel, Leibniz Universität Hannover.

11/2007

Workshop „Kriegskinder – Generativität – Erinnerung“ mit Prof. Dr. Jürgen Reulecke, SFB 434 Erinnerungskulturen, JLU Gießen.

10/2010

Sektion „Social Practices and the Local: National Socialism and the GDR”, Jahrestagung der GSA, Oakland, USA.

 

 

 

Ausgewählte universitäre Tätigkeiten

02/1992 - 12/1993

Mitglied im Studentischen Beirat des Forschungsprojekts „Radiogeschichte und Geschlechterordnung“ im Dritten Reich und in der DDR“, Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover.

03/1995 - 12/1996

Wissenschaftliche Hilfskraft mit Abschluss im Forschungsprojekt der VW-Stiftung „Radiogeschichte und Geschlechterordnung im Dritten Reich und in der DDR“, Historisches Seminar, Leibniz Universität Hannover

seit 1995

Lehraufträge zur Sozial-, Medien- und Kulturgeschichte an den Universitäten Hannover, Hamburg, Gießen, Amherst (USA).

 

 

 

Ausgewählte ehrenamtliche Tätigkeiten / Mitgliedschaften

German Studies Association

Verband deutscher Historikerinnen und Historiker, e.V. (VdH)

Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen

Zeitgeschichtlicher Arbeitskreis Niedersachsen

Forschungsinitiative "Relations of Difference - Dynamics of Conflict in Global Perspective, Leibniz Universität Hannover

AG Populärkultur und Medien der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)

Mitglied im Studienkreis Rundfunk und Geschichte

Vorsitzende der Arbeitsgruppe Geschichte der Schaumburger Landschaft e.V.

Mitglied der Gesellschaft f. Stadtgeschichte u. Urbanisierungsforschung e.V. (GSU)

Kurzbeschreibung des Forschungsprojekts

IVb: Ideologische Mobilisierung im „völkischen Kernland“. Zur Wirkungsmacht der Volksgemeinschaft – Goslar/milieuspezifischer Ansatz

Niedersachsen ist als Untersuchungsgegenstand besonders interessant, weil es zum „Kernland deutscher Bauernkultur“ stilisiert und zugleich zum nahezu exklusiven Schauplatz der nationalsozialistischen Blut-und-Boden-Inszenierungen gemacht wurde. Goslar wurde 1934 als Sitz des Reichsnährstandes ausgewählt und 1936 in den Rang der „Reichsbauernstadt“ erhoben. Damit wurde die kleine Stadt im Harz zumindest symbolisch zum Zentrum einer berufsständischen Organisation mit rund 16 Millionen Mitgliedern und eines für die Zukunft postulierten „Bauernreichs“. Und dies obgleich Goslar eine Bergbau-, Handels- und Gewerbestadt war und Bauern hier keine besondere Rolle spielten. Die Reichsbauerntage in Goslar fanden im Vergleich zum Bückeberg zwar in einem relativ überschaubaren Rahmen statt, erzeugten aber nicht nur in der überregionalen Presse, sondern auch in der traditionsreichen ehemaligen Reichsstadt selbst einen starken Widerhall.

Im Rahmen des Projektes wird in einem ersten Arbeitsschritt die Resonanz der ansässigen Bevölkerung auf die Reichsbauerntage analysiert und deren Bedeutung für die Produktion von „Volksgemeinschaft“ anhand von Berichten und zeitgenössischen Einschätzungen. Dabei wird gefragt, ob und wie die sozialen und kulturellen Milieus – von der Arbeiterschaft über Handwerk und Gewerbe bis zu den verbliebenen bürgerlichen Vereinen, der Heimatbewegung und den Bauern aus der Region – in die Vorbereitung und Durchführung der Reichsbauerntage integriert wurden bzw. sie sich diese aneigneten. Wie und von wem wurde die Blut- und Boden-Ideologie, die ja auf Vorbilder aus dem 19. Jahrhundert zurückging, auf die Geschichte der Stadt Goslar bezogen, in der die NSDAP schon vor 1933 die stärkste Partei war? Welche Bilder der Gegenwart und Zukunft der „Stadt des deutschen Bauern“ wurden von wem in Reden und „performative acts“ entworfen? Wie sah dies aus, als die Reichsbauerntage ab 1938 nicht mehr stattfanden?

Im zweiten Arbeitsschritt wird untersucht, welche Bedeutung der bereits vor Kriegsbeginn zu verzeichnende Abbruch der „Blut-und-Boden“-Konjunktur für die Einstellung zur „Volksgemeinschaft“ hatte. Als weiteren Zugang zu diesem Aspekt ist die Konstruktion und Wahrnehmung der NS-„Volksgemeinschaft“ im kommunalen Alltag nennen, wo gesellschaftliche Ausgrenzungen und Einbindungen, infrastrukturelle und materielle Verschlechterungen oder Verbesserungen konkret erfahrbar und auch „besprechbar“ waren. Dabei wird untersucht, NS-Volksgemeinschaft in der Stadtöffentlichkeit begründet und im Verlauf der 1930er Jahre und im Krieg in den verschiedenen Milieus aufgenommen bzw. produziert und mitgetragen wurde. Welche Inklusionen etwa in den Bereichen Freizeit, Wohnen, Arbeit und Konsum, welche Exklusionen z.B. gegenüber jüdischen Mitbürgern und politisch unliebsamen Personen und Gruppierungen waren damit verbunden und wie wurden sie legitimiert? Wie wurde mit „Fremden“ umgegangen, z.B. mit der Tatsache, dass 1937 rund 2.000 auswärtige Arbeiter und im Krieg zahlreiche Zwangsarbeiter in Goslar beschäftigt waren.

Im dritten Arbeitsschritt wird gefragt, wie seit 1945 vor Ort mit dem „Erbe“ der „Blut-und-Boden“-Inszenierungsorte umgegangen wurde. So ist zu fragen, ob und wie die Reichsbauerntage nach 1945 in den städtischen Erinnerungshaushalt integriert wurden. Dabei sollte auch das Fortwirken politischer Akteure und ihr Einfluss auf das lokale Gedächtnis in den Blick genommen werden. So lebte der frühere „Reichsbauernführer“ Darré bis zu seinem Tod 1953 in Goslar. Auch der NS-Oberbürgermeister Heinrich Droste kehrte nach seiner Internierung zurück und saß für die FDP als Vertreter im Stadtrat. Ferner wird untersucht, welche Bilder des Nationalsozialismus zu offiziellen Erinnerungs-Anlässen wie dem Volkstrauertag oder dem 8. Mai in Reden und in der Lokalpresse gezeichnet wurden und inwieweit die „Volksgemeinschafts“-Rhetorik fortwirkte? Gab es noch Rekurse auf die Blut-und-Boden-Propaganda? So könnte vielleicht auch die Frage beantwortet werden, warum eine kritische Aufarbeitung des Nationalsozialismus in Goslar erst Ende der 1990er Jahre einsetzte, also rund 30 Jahre später als in der politischen Kultur auf Bundesebene.

Veröffentlichungen

Monographien/Sammelbände

Vaterlosigkeit. Eine kriegsbedingte Erfahrung im 20. Jahrhundert. (im Erscheinen)

Erinnerungen Schaumburger Familien. Lebensgeschichten im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2009. (Hg.)

Die "Generation der Kriegskinder". Historische Hintergründe und Deutungen, Gießen 2009, Hg. zusammen mit Jürgen Reulecke.

Medien und Imagepolitik im 20. Jahrhundert. Deutschland-Europa-USA, Frankfurt a.M./New York 2008, Hg. zusammen mit Daniela Münkel.

Hör zu! Eduard Rhein und die Rundfunkprogrammzeitschriften (1931-1965), (Veröffentlichungen des Deutschen Rundfunkarchivs; Bd. 34), Potsdam 2001, 2003 (2. Aufl.).

Buchteile

Saldern, Adelheid von (Hg.), Inszenierter Stolz. Stadtrepräsentationen in drei deutschen Gesellschaften (1935-1975), unter Mitarbeit von Lu Seegers, Stuttgart 2005 (darin: Hansetradition, niederdeutsches Volkstum und moderne Industriestadt: Die Rostocker Kulturwochen (1934-1939), S. 147-181; Die Inszenierung Zwickaus als Vorreiterstadt. Stadtjubiläen im Nationalsozialismus und in der DDR (1935 und 1968), S. 185-239; "Dom des 20. Jahrhunderts". Der hannoversche U-Bahn-Bau im Kontext städtischer Kommunikations- und Imagepolitik (1965-1975), S. 369-406).

Saldern, Adelheid von (Hg.) unter Mitarbeit von Alice von Plato, Elfie Rembold, Lu Seegers,
Inszenierte Einheit. Herrschaftsrepräsentationen in DDR-Städten, Stuttgart 2003, S. 59-144. (darin: "Die Zukunft unserer Stadt ist bereits projektiert". Die 750-Jahrfeier im Rahmen der Ostseewoche 1968“; "Schaufenster zum Westen". Das Elbefest und die Magdeburger Kulturfesttage in den 1950er und 1960er Jahren)

Aufsätze

Dead Dads: Discourses and Memories on War-Related Fatherlessness in 20th Century Germany, in: Petri Karonen (ed.), Coping after the War. Transition to Peace and Challenge for Societies and Individuals in Europe, Münster 2011 (im Erscheinen).

Die „Generation der Kriegskinder“. Mediale Inszenierung einer „Leidensgemeinschaft“?, in: Schmiechen-Ackermann, Detlef (Hg.), 'Volksgemeinschaft': Mythos, wirkungsmächtige soziale Verheißung oder soziale Realität im 'Dritten Reich'? Propaganda uns Selbsmobilisierung im NS-Staat, Paderborn 2011 (im Erscheinen).

Kriegerwitwen und 'Töchter ohne Väter' in der Bundesrepublik, in: Julia Paulus/Andreas Schneider/Eva-Maria Silies/Kerstin R. Wolff (Hg.), Teilhabe oder Ausgrenzung? Perspektiven der bundesdeutschen Geschlechtergeschichte zwischen Nachkriegszeit und „Strukturbruch“ (1949-1989), Frankfurt am Main, New York 2011 (im Erscheinen).

Prominenz und bürgerlicher Wertewandel in der Bundesrepublik (1965-1980), in: Budde, Gunilla/Conze, Eckart/Rauh, Cornelia (Hg.), Bürgertum nach dem bürgerlichen Zeitalter. Leitbilder und Praxis seit 1945, Göttingen 2010, S. 271-284.

Vaterlosigkeit im Nachkriegsdeutschland, in: ZeitRäume. Potsdamer Almanach des Zentrums für Zeithistorische Forschung (2008), Göttingen 2009, S. 151-161.

Alltag und Festkultur in der DDR der 1960er Jahre, in: Christoph Bernhardt/Heinz Reif (Hg.), Städte im Sozialismus, Berlin 2009.

Der Steinbruchbesitzer Walter Schmidt, in: Frank Werner (Hg.), Schaumburger Nationalsozialisten. Täter, Komplizen, Profiteure, Bielefeld 2009, S. 365-404.

‚Was macht eigentlich …?’ Zeitgebundene Erinnerungen von und an bundesrepublikanische Filmstars, in: Medien & Zeit (2009), Nr. 4, S. 39-43.

Die "Generation der Kriegskinder" als Erinnerungsphänomen, in: Kinder des Krieges/Deti vojny. Materialien zum Workshop in Voronezh 11.-13. März 2008, Bulletin des DHI Moksau (2009), Nr. 3, S. 14-24.

Einführung, in: Lu Seegers/Jürgen Reulecke (Hg.), Die "Generation der Kriegskinder": Historische Hintergründe und Deutungen, Gießen 2009, S. 11-30.

Vaterlosigkeit als kriegsbedingte Erfahrung des 20. Jahrhunderts in Deutschland, in: Lu Seegers/Jürgen Reulecke (Hg.), Die "Generation der Kriegskinder": Historische Hintergründe und Deutungen, Gießen 2009, S. 59-83.

Alltag und Festkultur in der DDR der 1960er Jahre, in: Bernhardt, Christoph/Reif, Heinz (Hg.), Sozialistische Städte zwischen Herrschaft und Selbstbehauptung. Kommunalpolitik, Stadtplanung und Alltag in der DDR, Stuttgart 2009, S. 261-274.

Einleitung: Schaumburger Familien-Erinnerungen im wechselhaften 20. Jahrhundert, in: Lu Seegers (Hg.), Erinnerungen Schaumburger Familien. Lebensgeschichten im 20. Jahrhundert, Bielefeld 2009, S. 9-14.

"Das Leben der anderen" und die "richtige" Erinnerung an die DDR, in: Astrid Erll/Stephanie Wodianka (Hg.), Film und kulturelle Erinnerung. Plurimediale Konstellationen, Berlin/New York 2008, S. 21-52.

mit Daniela Münkel, Einleitung: Medien und Imagepolitik im 20. Jahrhundert, in: Daniela Münkel/Lu Seegers (Hg.), Medien und Imagepolitik im 20. Jahrhundert. Deutschland-Europa-USA, Frankfurt a.M./New York 2008, S. 9-21.
Prominentenimages und gesellschaftlicher Wertewandel in der Bundesrepublik Deutschland (1950-1980), in: Daniela Münkel/Lu Seegers (Hg.), Medien und Imagepolitik im 20. Jahrhundert. Deutschland-Europa-USA, Frankfurt a.M./New York 2008, S. 207-227.

Prominentenimages und gesellschaftlicher Wertewandel in der Bundesrepublik Deutschland (1950-1980), in: Daniela Münkel/Lu Seegers (Hg.), Medien und Imagepolitik im 20.Jahrhundert. Deutschland-Europa-USA, Frankfurt a.M./New York 2008, S. 207-227.

Vater-Los. Der gefallene Vater in der Erinnerung von Halbwaisen nach dem Zweiten Weltkrieg, in: Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte (2008), S. 128-151.

Vaterlose Kriegskinder in der DDR und in Polen, in: Jürgen Reulecke/Reinhard Schmook/Jacek Jeremicz (Hg.): Kriegskinder in Ostdeutschland und in Polen. Groß Neuendorfer Grenzgespräche 2007. Vorträge und Diskussionen, Berlin 2008, S. 72-81.

Being Without a Father: The Experience and Memory of War-Related 'Fatherlessness' in Germany and Poland after 1945, in: Martin Parsons (ed.), Children: The Invisible Victims Of War. An Interdisciplinary Study, Peterborough 2008, S. 225-232.

"Die Ostsee muss ein Meer des Friedens sein". Zur Geschichte der Ostseewochen in Rostock (1955-1975), in: Zeitgeschichte Regional, 2007, S. 45-52.

Vaterlosigkeit als Kriegserfahrung: Eine „vergessene“ Form der Familiensozialisation nach 1945, in: Gebhardt, Miriam/Wischermann, Clemens, Familiensozialisation nach 1933. Verhandlungen über Kontinuität (Studien zur Geschichte des Alltags; Bd. 25), Stuttgart 2007, S. 107-118.

Being fatherless. Memories of war children in Germany, England and Poland, in: The International journal of Evacuee and War Child Studies, vol. 1, 2006, no. 4, pp. 87-90.

Jugend und Europa. Generationelle Diskurse in der Bundesrepublik Deutschland nach 1945, in: Calließ, Jörg (Hg.), Die Geschichte des Erfolgsmodells Bundesrepublik Deutschland im internationalen Vergleich, Rehburg-Loccum 2006, S. 68-80.

Symbolische Integration bei Stadtjubiläen in der DDR, in: Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 46 (2006), S. 249-276.

Die farbige Stadt. Image- und Kommunikationspolitik im Hannover der frühen 1970er Jahre, in: Adelheid von Saldern (Hg.), Stadt und Kommunikation in bundesrepublikanischen Umbruchszeiten (Beiträge zur Kommunikationsgeschichte; Bd. 17), Stuttgart 2006, S. 181-207.

Vom Heimatfest zum "Bitterfelder Weg"? Das Elbefest und die Kulturfesttage in Magdeburg (1953-1971), in: Tullner, Mathias (Hg.), Sachsen-Anhalt: Geschichte und Geschichten (2006), H. 4, S. 27-56.

Generationelle Diskurse und Erinnerungsgemeinschaften in Deutschland nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, in: Historische Jugendforschung. Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung NF Bd. 1/2004, Schwalbach/Ts. 2006, S. 395-412.

Zwischen Aufarbeitung, Verdrängung und Verklärung. NS-Erinnerungskulturen in Deutschland, in: Knigge, Volkhard/Mählert, Ulrich (Hg.), Der Kommunismus im Museum. Formen der Auseinandersetzung in Deutschland und Ostmitteleuropa (Europäische Diktaturen und ihre Überwindung; Bd. 6), Köln, Weimar, Wien 2005, S. 71-83.

Kulturelles Leben in Magdeburg nach 1945, in: Matthias Puhle/Peter Petsch (Hg.), Magdeburg. Die Geschichte der Stadt 805-2005, Dössel 2005, pp.889-906.

Der Unternehmer Heinrich Seegers zwischen Zivilcourage und Resistenz im Nationalsozialismus, in: Schaumburger Landschaft (Hg.), „Gegen den Strom“ – Widerstand und Zivilcourage im Nationalsozialismus in Schaumburg, Gütersloh 2005, S. 106-116.

Fernsehstars und "freie Liebe". Zur Karriere der Programmzeitschrift "HÖR ZU" (1965-1974), in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Jg. 1 (2004), H. 2, S. 214-235.

Mit Alice von Plato, Städte, Stadtrepräsentationen und Medien in Deutschland im 20. Jahrhundert, in: Münkel, Daniela/Schwarzkopf, Jutta (Hg.), Geschichte als Experiment. Festschrift für Adelheid von Saldern, Frankfurt/M., New York 2004, S. 369-379.

Internationale Vernetzung vor Ort. Das Five College Women's Studies Research Center in Massachusetts, in: Nina Feltz/Julia Koppke (Hg.), netzwerke. formen. wissen. Vernetzungs- und Abgrenzungsdynamiken der Frauen- und Geschlechterforschung, Münster 2004, S. 146-149.

Uhu, Koralle, Die Dame und Das Blatt der Hausfrau, in: 125 Jahre Ullstein. Presse- und Verlagsgeschichte im Zeichen der Eule, hrsg. von der Ullstein GmbH, Berlin 2002, S. 62-69.

Stadtrepräsentationen und Medien - ein Projektbericht, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (2002), Nr. 1, S. 19-23.

Stadt und Diktatur. Neues Forschungsprojekt am Historischen Seminar der Universität Hannover, in: Universität Hannover intern, Juli 2000, Nr.1, S. 1.

Stadtrepräsentationen. Zum Verhältnis von urbaner Kultur und Herrschaftssystem im Deutschland der 1930er und 1960er Jahre (Projektbericht), in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (2000), Nr.2, S. 22-24.

Clothilde Seegers (1876-1951). Eine bürgerliche Hausfrau, in: Schaumburger Landschaft (Hg.), Geschichte Schaumburger Frauen, Gütersloh 2000, 2001 (2. Aufl.), S. 86-93.

Die Unternehmerin Elfriede Seegers (1908-2000), in: Schaumburger Landschaft (Hg.), Geschichte Schaumburger Frauen, Gütersloh 2000, 2001 (2. Aufl.), S. 54-64.

Die Marktfrau Karoline Duhnsen (1906-2001). Ein Denkmal zu Lebzeiten, in: Schaumburger Landschaft (Hg.), Geschichte Schaumburger Frauen, Gütersloh 2000, 2001 (2. Aufl.), S. 44-53.

Fragen Sie Frau Irene: Die Rundfunk- und Familienzeitschrift HÖR ZU! als Ratgeber bei Geschlechterproblemen in den 50er Jahren, in: Jürgen Wilke (Hg.), Massenmedien und Zeitgeschichte, Konstanz 1999, S. 363-380.

Vermittlungsformen des Radios – Am Beispiel der Rundfunk- und Familienzeitschrift HÖR ZU! (1946-1960), in: Inge Marßolek/Adelheid von Saldern (Hg.), Radiozeiten. Herrschaft, Alltag, Gesellschaft (1924 - 1960), Potsdam 1999, S. 160-182.

Fragen Sie Frau Irene, Die Rundfunk- und Familienzeitschrift Hör zu als Ratgeberin in den 50er Jahren, in: WerkstattGeschichte, Jg. 7 (1998), H. 21, S. 87-103.

Eduard Rhein und die Programmpresse, in: Rundfunk und Geschichte, Jg. 23 (1997), Nr. 1, S. 33-36.

„Über alles siegt die Liebe zum Zauberspiegel“, in: Peter Paul Kubitz (Hg.), Der Traum vom Sehen. Zeitalter der Televisionen. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Gasometer Oberhausen 30. Mai -15. Oktober 1997, Amsterdam/Dresden 1997, S. 28-29.


Konferenzberichte

Generationsidentitäten in Deutschland nach 1945 – ein Tagungsbericht, in: H-Soz-U-Kult, 21.2.2006, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=1055.

Die Generation der Kriegskinder und ihre Botschaft für Europa sechzig Jahre nach Kriegsende: ein Kongressbericht, in: H-Soz-U-Kult, 28.4.2005, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=766

Stadtgeschichte in der NS-Zeit. Aktuelle Forschungen und Perspektiven. Ein Tagungsbericht, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte (2003), H. 2, S. 43-46.

Rezensionen

u.a. in „H-Soz-U-Kult; Sehepunkte, Archiv für Sozialgeschichte, Deutschlandarchiv, Rundfunk und Geschichte, Neue Politische Literatur, Vierteljahreshefte für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Westfälische Forschungen, Historische Anthropologie, Social History.

Frühjahrstagung 2012

Vom 23. - 25. Februar 2012 fand in Oldenburg die Tagung „‚Volksgemeinschaft‘ vor Ort? Neue Forschungen zur sozialen Praxis im Nationalsozialismus'' statt. Nähere Informationen und Eindrücke finden Sie hier.

Der soeben bei HSozKult erschienene Bericht resümiert die Ergebnisse der Tagung. 

Tagungsbericht

Einen Bericht über die Tagung "Formen informeller Kooperation in der Herrschaftspraxis des nationalsozialistischen Deutschland auf der mittleren und lokalen Ebene" im ZZF Potsdam finden Sie auf H-Soz-Kult und als PDF hier.

2. Newsletter des Niedersächsischen Forschungskollegs

Der Newsletter des Niedersächsischen Forschungskollegs "Nationalsozialistische 'Volksgemeinschaft'?" ist erschienen. Sie können ihn hier herunterladen.

Beteiligte Universitäten

  

  • Logo Georg-August-Universität Göttingen
  • Logo Leibniz Universität Hannover
  • Logo Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Logo Universität Osnabrück

Förderung

Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, Land Niedersachsen.

Letzte Änderung: 28.03.2012
 
Verantwortlich Web-Admin